Eine KI-Anzeige beginnt mit einem echten Produkt und einem klaren Grund, sich dafür zu interessieren. Definiere Zielgruppe und Botschaft, schreibe ein kurzes Skript, bereite Referenzen vor, generiere einzelne Assets und verwende nur geprüfte Takes im Zusammenschnitt. Ein eindrucksvoller Clip ist ein Bestandteil der Anzeige, nicht das gesamte Ergebnis.
Afterforms Projektansatz hält Produktmaterial und kreative Versionen zusammen. Prüfe, welche Generierungs- und Bearbeitungswerkzeuge in deinem Konto freigeschaltet sind. Plane einen externen Schnittschritt ein, wenn eine benötigte Funktion nicht verfügbar ist.
1. Lege die Produktfakten fest
Beginne mit einem echten Produktbild und einer kurzen freigegebenen Beschreibung. Liste belegbare Eigenschaften, das beworbene Angebot und Aussagen auf, die vermieden werden müssen. Ein generiertes Skript darf keine Zutaten, Rabatte, Kundenergebnisse oder Leistungsversprechen erfinden.
Unser Beispiel ist eine wiederverwendbare Lunchbox mit herausnehmbarem Trenneinsatz. Das Briefing soll zeigen, wie dieser Einsatz Bestandteile einer Mahlzeit trennt. Ohne bestätigte Produktinformationen behaupten wir weder Auslaufsicherheit noch Spülmaschineneignung oder gesundheitliche Vorteile.
2. Wähle eine Zielgruppe und eine Botschaft
Ein brauchbares Briefing lautet etwa: „Zeige Menschen auf dem Weg ins Büro, wie der herausnehmbare Einsatz ihr Mittagessen übersichtlich trennt. Lade sie ein, die Lunchbox anzusehen.“ Daraus ergibt sich, was die Demonstration zeigen muss.
Wähle eine Gestaltung, die zur Botschaft passt. Das alltägliche Einpacken des Mittagessens ist hier relevanter als eine dramatische Berglandschaft. Die Anzeige sollte zuerst das Produkt verständlich machen und erst danach beeindrucken.
3. Schreibe ein kurzes Skript und einen Einstellungsplan
Hier ist ein beispielhafter 15-Sekunden-Schnitt. Einzelne Generierungen können andere Längen haben. Kürze und verbinde unterstützte Clips in der Nachbearbeitung.
| Zeit im Schnitt | Bild | Text oder Sprecherstimme |
|---|---|---|
| 0–3 Sekunden | Offene Lunchbox, Trenneinsatz klar sichtbar | „Alles fürs Mittagessen hat seinen Platz.“ |
| 3–8 Sekunden | Einfache Ansicht der getrennten Fächer | „Mit dem herausnehmbaren Einsatz bleibt deine Mahlzeit geordnet.“ |
| 8–12 Sekunden | Lunchbox neben einer Arbeitstasche | „Einpacken. Mitnehmen.“ |
| 12–15 Sekunden | Korrektes Produktbild und klare Schlusskarte | „Entdecke die Lunchbox.“ |
Das ist ein Storyboard-Beispiel, keine getestete Anzeige und kein Versprechen besserer Conversion. Ersetze allgemeine Formulierungen durch freigegebene Fakten und ein tatsächliches Linkziel.
4. Bereite die Bildreferenzen vor
Sammle eine Vorderansicht, eine Ansicht der geöffneten Box und eine Nahaufnahme des Trenneinsatzes. Halte Produktfarben und Geometrie konsistent. Ergänze eine separate Referenz für die Küche, sofern der gewählte Workflow sie unterstützt.
Erstelle ein Projekt für die Kampagne und trenne Quellmaterial von kreativen Versuchen. Prüfe für jede wichtige Szene ein Standbild, bevor du Credits für Bewegung ausgibst. Ein falsch geformtes Fach wird durch Animation nicht richtiger.
5. Generiere zurückhaltende Szenen
Beginne mit einer einfachen Produktaufnahme statt einer komplexen Handbewegung. Zum Beispiel:
Verwende das geprüfte Bild der geöffneten Lunchbox als Anfangsframe. Langsame Kamerafahrt auf den Trenneinsatz zu. Die Box steht unbewegt auf einer Küchenarbeitsplatte. Erhalte die Geometrie der Fächer und die Produktfarbe. Sanftes Tageslicht, keine zusätzlichen Teile, kein Text, eine durchgehende Einstellung.
Wenn eine Demonstration präzises physisches Verhalten zeigen muss, verwende korrektes Quellvideo oder einen kontrollierten Produktdreh. Generierte Bewegung darf keine Eigenschaft suggerieren, die der echte Artikel nicht besitzt.
6. Füge Szenen, Ton und Untertitel zusammen
Baue den Schnitt aus freigegebenen Takes auf. Ergänze Sprecherstimme oder Musik nur, wenn der Workflow dies unterstützt und du die nötigen Rechte hast. Hole vor der Erstellung oder Wiederverwendung einer Referenz die Erlaubnis ein, wenn Aussehen oder Stimme einer echten Person verwendet werden.
Halte Untertitel kurz, lesbar und frei von wichtigen Produktdetails. Füge den genauen Angebotstext in der Nachbearbeitung hinzu, statt auf Schrift innerhalb generierten Filmmaterials zu vertrauen. Vergleiche jeden Untertitel mit Sprechertext und Produktfakten.
Für Werbemittel im UGC-Stil kannst du die informelle Bildsprache verwenden, ohne echte Kundenbewertungen zu erfinden. Ein synthetischer Presenter darf nicht als Kunde dargestellt werden, der das Produkt tatsächlich benutzt hat.
7. Prüfe die exportierte Anzeige
- Ohne Ton ansehen: Sind Produkt und Botschaft verständlich?
- Mit Ton ansehen: Passen Stimme, Musik und Bilder zusammen?
- Die ersten Sekunden prüfen: Ist das Produkt oder das relevante Problem klar?
- Verpackung, Aussagen, Untertitel, Zuschnitt und Linkziel kontrollieren.
- Die heruntergeladene Datei auf einem Smartphone abspielen, nicht nur die Editorvorschau.
Speichere die freigegebene Version mit Quell-Assets und Briefing. Ändere anschließend mit der Anleitung für Anzeigenvarianten jeweils eine Hypothese. Wenn schon das Filmmaterial scheitert, kehre zum Workflow für eine einzelne Videoaufnahme zurück.