Ein brauchbares KI-Bild beginnt mit seinem Einsatzzweck. Lege fest, wo es erscheinen soll, beschreibe eine klare Komposition, füge bei wichtigen Identitätsmerkmalen eine Referenz hinzu und prüfe das Ergebnis am Briefing. Das Ziel ist ein verwendbares Bild, nicht nur eine attraktive Variante.
Diese Anleitung folgt Afterforms projektbezogenem Ansatz. Bereite Briefing und Referenzen zuerst vor und verwende danach einen freigeschalteten Bildgenerierungsworkflow in deinem Arbeitsbereich. Einstellungen, unterstützte Referenzen und Ausgabegrößen unterscheiden sich je nach Modell.
1. Formuliere das Briefing in einem Satz
Benenne Motiv, Einsatzort und Zweck. „Ein vertikales Lifestyle-Bild unseres echten Thermobechers für eine Kampagne zum morgendlichen Arbeitsweg“ ist ein besserer Ausgangspunkt als „ein fantastisches Produktbild“. Daraus wird klar, was stimmen muss und welche Komposition gebraucht wird.
Entscheide, ob Platz für eine Überschrift nötig ist. Wähle ein verfügbares Seitenverhältnis, das möglichst gut zur Zielplatzierung passt. Wird ein quadratisches Bild später stark ins Hochformat beschnitten, können Henkel, Logo oder die wichtige Umgebung verloren gehen.
2. Bereite eine hilfreiche Referenz vor
Verwende bei einem echten Produkt ein sauberes Bild, auf dem der ganze Artikel zu sehen ist. Vermeide Spiegelungen über dem Etikett und Hintergründe, die die Kanten verdecken. Sind mehrere Referenzen möglich, gib jeder eine eindeutige Rolle: Produktidentität, Materialdetail oder Bildstil.
Trenne Produkt und Stil. Ein Stimmungsbild mit einem anderen Becher kann unbeabsichtigt dessen Form einführen. Speichere die echte Produktquelle in den Projekt-Assets und ergänze eine kurze Notiz mit den Details, die unverändert bleiben müssen.
3. Baue den Prompt in einer festen Reihenfolge auf
Verwende diese Reihenfolge: Motiv, Umgebung, Bildausschnitt, Licht, visuelle Gestaltung und feste Vorgaben. Eine lange Kette von Qualitätsadjektiven ist nicht nötig.
Verwende den bereitgestellten Thermobecher als Produktreferenz. Stelle ihn auf eine hölzerne Küchenarbeitsplatte neben ein geschlossenes Notizbuch. Halbnahe Aufnahme, Kamera auf Augenhöhe, sanftes Morgenlicht von links. Natürliche Materialien und eine ruhige Alltagsstimmung. Behalte Silhouette, Henkel und aufgedrucktes Markenzeichen des Bechers unverändert bei. Lass im oberen Drittel freien Platz für eine Überschrift. Kein zusätzlicher Text und keine weiteren Produkte.
Das ist ein Beispielbriefing, keine Zusage, dass ein Modell jede Vorgabe einhält. Eine erwähnte Referenz wird nicht automatisch angehängt. Wähle die Quelle über die unterstützte Eingabefunktion aus. Bei einem reinen Textworkflow ist eine Bildeingabe möglicherweise gar nicht vorgesehen.
4. Generiere zunächst eine kleine Auswahl
Wähle in einem verfügbaren Bildworkflow ein Modell, das deine Eingaben unterstützt. Lege den Bildausschnitt fest und prüfe den angezeigten Kostenvoranschlag vor dem Absenden. Beginne mit der kleinsten sinnvollen Anzahl von Optionen. Große Serien vervielfachen ein unklares Briefing genauso leicht wie ein gutes.
Halte die Einstellungen während der ersten Bewertung stabil. Wenn du Modell, Referenz, Seitenverhältnis und Prompt gleichzeitig änderst, lässt sich schwerer erkennen, warum sich das Ergebnis verändert hat.
5. Prüfe vor dem Verfeinern
| Prüfung | Akzeptables Ergebnis |
|---|---|
| Motiv | Das richtige Produkt oder Motiv ist erkennbar |
| Geometrie | Kanten, Henkel, Verbindungen und Proportionen sind plausibel |
| Text | Erforderliche Schrift stimmt; andernfalls ist eine separate Textebene vorgesehen |
| Komposition | Zuschnitt und Freiraum passen zur vorgesehenen Platzierung |
| Licht | Schatten und Spiegelungen passen zur Szene |
| Nutzbarkeit | Das Bild vermittelt das Briefing ohne zusätzliche Erklärung |
Sortiere sachliche Produktfehler aus, bevor du den Stil verfeinerst. Eine schöne Farbpalette rettet keinen Becher mit dem falschen Henkel.
6. Ändere jeweils nur einen Punkt
Passt die Komposition, ist das Bild aber zu unruhig, fordere weniger Hintergrundobjekte an. Ist das Produkt zu klein, ändere den Bildausschnitt. Behalte die akzeptierten Teile des Briefings bei und speichere die neue Version separat.
Für exakte Typografie hältst du das Motiv textfrei und ergänzt geprüfte Texte in einem geeigneten Bearbeitungswerkzeug. Wenn Produktdetails weiterhin abweichen, nutze einen korrekten Packshot in einer kontrollierten Komposition, statt das Modell immer wieder das Produkt rekonstruieren zu lassen.
Speichere die Entscheidung, nicht nur die Datei
Bewahre Quelle, Prompt, Einstellungen und freigegebene Version im Projekt auf. Benenne das Ergebnis nach seinem Zweck, etwa „Arbeitsweg am Morgen – vertikales Keyvisual“, damit es später verständlich bleibt.
Die Anleitung für Produktfotos bietet strengere Prüfungen der Originaltreue. Nutze die Bild-zu-Video-Anleitung, wenn das akzeptierte Standbild als Bewegungsreferenz dienen soll.